Keine Oliven ohne Olivenbaum

Keine Oliven ohne Olivenbaum. Aber zum Glück gibt es den schon seit Ewigkeiten.

Bereits seit dem 4.Jahrtausend vor Christus. Damit zählt es zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit - und war schon von je her als Heilmittel bekannt.


Sein ursprüngliche Heimat war das Östliche Mittelmeergebiet und Kleinasien, heute begegnet er uns von allem in Griechenland Italien Südfrankreich und Spanien.



Der Olivenbaum zählt zur Familie der Ölbaumgewächse und wächst so langsam ,dass wenn der Großvater den Baum in jungen Jahren pflanzt erst die Enkel die ersten Fruchten ernten können. Dafür können deren Nachkommen viele Generationen lang, Jahr für Jahr zur Ernte schreiten...

Ein Olivenbaum kann über 4000 Jahre alt werden. Und gut verwurzelt  ist er auch noch:

Seine Wurzeln reichen bis zu sechs Meter in die Tiefe..


 

"Baum des Lebens"



Auch in altem und neuen Testament hatte der Oliven Baumbaum schon mehrere große Auftritte - meist als Symbol für Heiligkeit, Kraft und Weisheit. Aber auch als Sinnbild der Widergeburt und des Neubeginns.

Erinnern Sie sich?Als Noah von seine Arche, umgeben von Wasser, eine Taube nach Zeichen von Leben aussandte und diese mit einem Olivenzweig im Schnabel zurückkehrte?

Doch nicht nur im christlichen Glauben, sondern auch im westlichen Leben wird dem Olivenbaum eine große Bedeutung zugeschrieben. Nicht zufällig sind die Türen von Salomons Tempel aus widerstandsfähigem und begehrtem Olivenholz.

Und sogar Sophokles, der berühmte Dichter des antiken Hellas, hat den Olivenbaum zu seinem Topos gemacht..

Seine Worte:Unbezähmbarer Baum. Unsterblicher Baum. Der Ölbaum mit den silbrigen Blättern.”



                     „Leckere Früchte“


Wir lieben den Olivenbaum vor allem für seine leckeren Früchtchen: die Oliven .

Über 850 verschiedene Sorten gibt es weltweit -bittere ,saure , süße, salzige.

Ihre Farbe schwankt je nach Reifegrad. Am Anfang ist jede Olive grün, reift sie am Baum weiter, wird sie violett und am ende schwarz .

Deshalb sind grüne Oliven auch fester, härter und etwas bitterer als ihre schwarzes Pendant .

Doch ganz egal welche Farbe oder Sorte: Die kleinen Happen sind der ideale Begleiter zu Grissini , kühlem Wein oder eiskaltem Bier und machen den Feierabendausklang auf Balkon, Terrasse oder im Garten zum kurz Urlaub am Mittelmeer.

Das beste dabei: sie schmecken nicht nur köstlich ,sondern sind auch noch gesund.

Der Dank geht an dieser Stelle an die vielen ungesättigten Fettsäuren,die Oliven enthalten.




  Schönheitselixier Olivenöl“


Oliven haben es ganz schon in sich. Das zeigt sich auch, wenn man sie presst. Dann erhält man nämlich flüssiges Gold. Oder in anderen Worten: Olivenöl! Dieses hat seinen großen Auftritt längst nicht mehr nur in die Küche, um feinste Speisen zu verfeinern - ganz ohne den Cholesterinwert in die Höhe schnellen zu lassen -, sondern ist auch in der Kosmetik nicht mehr wegzudenken…

Denn auch dort kann es seine heilende Wirkung voll entfalten, ist natürlicher Gegner von trockener Haut und Wunderheiler bei Verbrennungen oder Rissen.

Der Grund: Olivenöl extra vergin ist ein Tummelplatz für Vitamin E und Antioxidantien ! Und diese wiederum? Schützen unsere Zellen von vor Schädigung durch freie Radikale und damit auch vor zu schneller Alterung. Ein weiterer Pluspunkt ist die Linolsäure des Öls, die die oberste Hautschicht vor dem Austrocknen schützt und regeneriert ..

Also ein echtes Schönheitelixier.


                                                                     

                                                                       Echtes Blattgold“


Unglaublich aber war: Noch mehr Heilkraft als im Öl, steckt in den silbrig glänzenden Olivenbaumblättern. Dies liegt an einem spannendem Zusammenspiel unterschiedlicher Heilkünstler. Dem Oleuropein zum Beispiel, einem sehr starken Antioxidans, das in Wurzel, Rinde, Frucht und Blatt des Olivenbaums steckt, aber am konzentriertesten im Blatt vorkommt - im Vergleich mit zum Olivenöl sogar in 3000 mal höherer Konzentration.

Das Oleuropein sichert nicht nur dem Olivenbaum das Überleben und schützt ihn von Radikalen, sondern beruhigt und stärkt auch die Widerstandsfähigkeit unsere Haut.Ein weiteres Wirkwunder in den Blättern ist Chlorophyll, das sich extrem positiv auf die Regeneration und die Lebensdauer unserer Körperzellen auswirkt. Der Olivenbaum ist eben von den Wurzeln bis in die Blätter ein Jungbrunnen, wie es kaum einen zweiten gibt und ein wahrer Altmeister des Anti-Agings!


Die "Sage" um das grüne Gold


Die Geschichte des Olivenanbaus lässt sich bis weit in die Antike zurückverfolgen. Schon die Hebräer, Ägypter, Griechen und Römer kannten den Ölbaum.

Auf Kreta war die Olive bereits 6000 vor Christus eines der wichtigsten Nahrungsmittel.


Bei den Olympischen Spielen in Griechenland diente ein Olivenzweig als Zeichen des Sieges. Homer, der erste namentlich bekannte Dichter der griechischen Antike, berichtet von Kämpfern, die vor den Spielen eine spezielle Olivenöldiät erhielten. Sie bestand aus Speisen, die mit Olivenöl zubereitet wurden und zu denen man Olivenöl reichte.



Im alten Testament steht der Ölzweig bei der Arche Noah für Frieden. Bedeutung von Macht und Reichtum erlangte das Öl später, als es für die Salbung der Könige verwendet wurde.

Auch der Ölbaum spielt in der griechischen Mythologie eine besondere Rolle. Zum Beispiel beim Wettstreit zwischen Athene und Poseidon um die Herrschaft bei der Gründung Attikas.

Der Sage nach buhlten die Göttin Athene und der Meeresgott Poseidon um die Gunst der Bewohner des Ortes. Beide sollten den Einwohnern je ein Geschenk machen. Derjenige, der das schönste Geschenk machte, sollte zum Namenspatron auserkoren werden. Poseidon schenkte der Stadt einen Brunnen. Aus ihm sprudelte aber nur Salzwasser. Athene hingegen rammte ihre Lanze in die Erde und es wuchs ein Olivenbaum. Sie schenkte ihn dem Volk. Dieser spendete Nahrung, Olivenöl und Holz. Somit gewann Athene das Duell, und die Stadt "Athen" wurde nach ihr benannt.

 


Viele Grüße Euer Team von Armenos Olivenöl.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0