Olivenöl das grüne Gold der Griechen und dennoch hat jede Region ihre eigene Erntemethode.

Wir von Armenos Olivenöl ernten zusammen mit unseren Erntehelfern, Lazaros und seine Frau sowie ihr Sohn Jiani.

 

Noch bis vor drei Jahren hatten wir Holzstöcke die aus Weiden geschnitten und bis zur Ernte getrocknet wurden oder gar aus Olivenholz. Für unsere Olivenernte verwendet.

 

Heute jedoch ernten wir mechanisch. Eine schonende Methode, der an einer Teleskopstange rotierender Kugelkopf und seinen weichen Hartgumminoppen die Oliven gleichmäßig und schonend für den Olivenbaum, von den Ästen trennt.

 

Je nach Region werden die Oliven unterschiedlich geerntet.

 

Das sind die 5 verschiedenen Erntemethoden:

OLIVENERNTE UND ERNTEMETHODEN

Die Art der Ernte der Oliven und insbesondere der Erntezeitpunkt beeinflussen maßgeblich die spätere Qualität des Olivenöls sowie dessen Geschmack und sind daher extrem wichtige Faktoren bei der Produktion eines erstklassigen Olivenöls. Je nach Anbaugebiet und Qualitätsbewusstsein findet die Olivenernte ab Ende September bis teilweise in den März hinein statt.

Ein echtes Olivenöl Extra Vergine kann NICHT günstig sein.

Denn zwischen 70% und 80% der Kosten, entstehen bei der Herstellung durch die Olivenernte. Auch heute noch ist hierbei massiv manueller Aufwand im Spiel, auch wenn sich die maschinelle oder semi-maschinelle Ernte inzwischen weitgehend durchgesetzt hat.


OLIVENERNTE PER HAND

Bei dieser Methode werden die Oliven im wahrsten Sinne des Wortes per Hand vom Baum gepflückt bzw. von den Zweigen der Olivenbäume gestreift und in einer Art „Umhängetasche“ gesammelt. Teilweise kommen hierbei kleinere Hilfsmittel wie z.B. kleine Rechen zum Einsatz. Dies ist sicherlich die schonendste Methode für Baum und Oliven, da beide hierbei keine Verletzungen erleiden, dies wird aber aus Kostengründen heute für die Ölernte nicht mehr angewendet.

Ausnahme sind die Essoliven, die noch per Hand gepflückt werden. Den es ist ganz wichtig dass die Essolive so schonend wie möglich geerntet wird um das Fruchtfleisch nicht zu quetschen, und ein vorzeitiges faulen zu verhindern.

ERNTE DER OLIVEN MIT PNEUMATISCHEN KÄMMEN ODER „VIBROLI“

In den letzten Jahren kommen v.a. bei Qualitätsproduzenten zunehmend mechanische Geräte wie z.B. pneumatische Kämme (Bild) oder „Vibroli“ (eine Art Stange mit sich bewegenden etwa 20 Zentimeter langen Stäbchen) zum Einsatz welche die Ernte von Hand unterstützen und die weder den Olivenbaum noch die Oliven schädigen. Diese Methoden sind sehr hilfreich und erhöhen Beschleunigen den Ernteprozess.


 

OLIVENERNTE DURCH „HERABSCHLAGEN“

 

Eine traditionelle Art der Ernte ist das Herabschlagen der Oliven mit langen Bambusstangen und Stöcken aus Zypressenholz. Diese Art Oliven zu ernten ist jedoch nur dann möglich, wenn die Oliven schon sehr reif sind und daher leicht herabfallen. Die herunter geschlagenen Früchte werden in einer Art Sieb von Zweigen und Ästen getrennt, in Säcke oder Kisten gefüllt und zur nächsten Olivenmühle gebracht. Besonders der Olivenbaum, aber auch die Oliven können bei dieser Methode verletzt werden, was die Qualität des Olivenöls negativ beeinflussen kann. Da diese Methode manuell ausgeführt wird, ist der Ernteertrag pro Person relativ gering. Zudem ist sie relativ mühsam und mit großer körperlicher Anstrengung verbunden.


OLIVENERNTE MIT RÜTTELMASCHINEN

Seit einigen Jahren kommen bei der Ernte der Oliven auch sog. „Rüttelmaschinen“ zum Einsatz, welche an Traktoren montiert werden. Wie das Wort „Rüttelmaschinen“ impliziert, werden die Oliven bei dieser Erntemethode durch das Rütteln des Olivenbaums mit einem Rüttler, der den Stamm des Baumes mit einer Zange greift, vom Baum „gerüttelt“ und in darunter gespannten Netzen oder Planen aufgefangen. Nachteil dieser Erntemethode liegt v.a. darin, dass sie nur im flachem Gelände eingesetzt werden kann und im steilen Gelände nicht anwendbar ist. Zudem lassen sich einige Olivensorten durch diese Erntemethode nicht vom Baum lösen. Vorteil dieser Methode ist, dass die Oliven gesund bleiben und nicht beschädigt werden.

 

ERNTE“ VOM BODEN

Die am wenigsten geeignete Methode, hochwertiges Olivenöl zu gewinnen ist, Oliven solange am Baum hängen zu lassen, bis diese überreif zu Boden fallen, von wo sie dann aufgelesen werden. Die überreifen Oliven haben dabei schon längst den idealen Erntezeitpunkt überschritten. Werden Oliven zunächst vom Baum geschüttelt, um dann einige Zeit später aufgelesen zu werden, fangen diese relativ schnell an, am Boden zu faulen oder Stoffe aufzunehmen, die den Geschmack negativ beeinflussen. Studien zeigen dass schon eine Vermischung von nur 5% vom Boden aufgelesener Oliven mit frischen Oliven vom Baum die Qualität eines Öls so stark beeinträchtigt, dass oftmals die Güteklasse „Nativ Extra“ nicht mehr erreicht werden kann. Dies wurde in Kreta lange Zeit angewendet, doch auch hier wurde mehr und mehr auf die mechanische Erntemethode umgestellt.

 


Die "Sage" um das grüne Gold


Die Geschichte des Olivenanbaus lässt sich bis weit in die Antike zurückverfolgen. Schon die Hebräer, Ägypter, Griechen und Römer kannten den Ölbaum.

Auf Kreta war die Olive bereits 6000 vor Christus eines der wichtigsten Nahrungsmittel.


Bei den Olympischen Spielen in Griechenland diente ein Olivenzweig als Zeichen des Sieges. Homer, der erste namentlich bekannte Dichter der griechischen Antike, berichtet von Kämpfern, die vor den Spielen eine spezielle Olivenöldiät erhielten. Sie bestand aus Speisen, die mit Olivenöl zubereitet wurden und zu denen man Olivenöl reichte.



Im alten Testament steht der Ölzweig bei der Arche Noah für Frieden. Bedeutung von Macht und Reichtum erlangte das Öl später, als es für die Salbung der Könige verwendet wurde.

Auch der Ölbaum spielt in der griechischen Mythologie eine besondere Rolle. Zum Beispiel beim Wettstreit zwischen Athene und Poseidon um die Herrschaft bei der Gründung Attikas.

Der Sage nach buhlten die Göttin Athene und der Meeresgott Poseidon um die Gunst der Bewohner des Ortes. Beide sollten den Einwohnern je ein Geschenk machen. Derjenige, der das schönste Geschenk machte, sollte zum Namenspatron auserkoren werden. Poseidon schenkte der Stadt einen Brunnen. Aus ihm sprudelte aber nur Salzwasser. Athene hingegen rammte ihre Lanze in die Erde und es wuchs ein Olivenbaum. Sie schenkte ihn dem Volk. Dieser spendete Nahrung, Olivenöl und Holz. Somit gewann Athene das Duell, und die Stadt "Athen" wurde nach ihr benannt.

 


Viele Grüße Euer Team von Armenos Olivenöl.

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