Olivenöl klingt nach Urlaub, Sonne, Strand und Meer...

und so begann alles...


 

Genau in solch einer Region, direkt am Meer reifen unsere Oliven für unser Armenos-Olivenöl.

 

Im Jahr 2008 kam ich das erste Mal in den Genuss selbst Hand anzulegen bei der Olivenernte. Es war für mich ein unvergessliches Erlebnis. Nicht das ich nicht in etwa wusste wie Oliven geerntet werden. Nein schlimmer noch. Am Abend nach meinem ersten Erntetag, viel ich ins Bett wie ein Stein und schlief sofort ein, bis am nächsten morgen der Wecker mich aus meinen Träumen entriss. Diese Art von Körperbetätigung war neu für mich, denn schließlich hatte ich so etwas zuvor in meinem Leben noch nie gemacht. Sport ja klar, doch so was, NIE zuvor.

 

Am nächsten morgen nach dem aufstehen, konnte ich mich kaum regen. Ich spürte nahezu jeden einzelnen Muskel und hätte mir nie träumen lassen, das der menschliche Körper so viele Muskeln besitzt.

 

Doch nun hieß es Zähne zusammen beißen und durch. Es half alles nichts, denn ich hatte mich ja freiwillig gemeldet zu helfen. Und natürlich wollte ich mir ja auch nicht die Blöße geben, ich sei ein Weichei...;-)

 

Der zweite Tag wurde noch heftiger als der erste. Nicht nur das mir bei jeder Bewegung alles weh tat. Nein ich musste auch den Hohn der geübten Erntehelfer über mich ergehen lassen. Doch, da musste ich nun durch, da half alles nichts

 

Ja und ich ging da durch, denn mit jedem weiteren Erntetag wurde es besser. Und das Ergebnis am Ende der Erntezeit war beachtlich. So dass meine Startschwierigkeiten und der wahnsinnig starke Muskelkater schnell in Vergessenheit gerieten.

 

Fazit meiner ersten Ernte:

Von diesem Zeitpunkt an war mir klar, warum das „flüssige Gold“ wie es schon die alten Griechen nannten, so gehandelt wird. Denn die Olivenernte ist reine Handarbeit und fordert zu 100 % körperlichen Einsatz. Oftmals an fast unzugänglich steilen Hanglagen,mit herausfordernd schlechten Untergrundbeschaffenheiten und von den ständig wechselnden Wetterbedingungen zu dieser Jahreszeit in der die Ernte stattfindet, einmal ganz abgesehen.

 

 

Die Idee und der Anfang von Armenos-Olivenöl waren geboren.


Nicht nur die Menge aus dieser Ernte, sondern auch die Erkenntnis die ich daraus gewonnen hatte, sorgten dafür, dass mein Mann und ich uns einig waren.

Wir wollen so vielen Menschen wie nur möglich helfen, diesen einzigartigen Geschmack, nach Sommer, Sonne, Strand und Meer jeden Tag, 365 Tage im Jahr schmecken und genießen können.

 

Heute bin ich sehr dankbar über meine erste Olivenernte, denn ohne diese wertvolle Erfahrungen, die ich dadurch gewinnen konnte, wäre unser "Armenos griechisches Olivenöl aus eigener Herstellung" NIE entstanden.

Ja ich kann nun mit Stolz behaupten, wir haben es geschafft unser hervorragendes Olivenöl, so vielen Menschen wie nun möglich anbieten.

Denn unser Ziel ist es:

Allen Menschen die diesen mediterranen Geschmack nach frisch geschnittenem Gras, grüner Tomaten und Artischocken mögen, auch jeden Tag genießen und schmecken können. Mehr dazu hier...

 

 

 



 

Doch nicht jedes Jahr hatten wir die gleichen erfolgreichen Ernte-Erträge, was uns nach einem gelungenen Start passierte, erfahren Sie hier...


.die Erträge die wir im ersten Jahr bei der Olivenernte erzielten, waren so enorm, das wir den Bedarf für uns, unsere Familie, die Freunde und Bekannten gut abdecken konnten.

 

Doch in den zwei darauffolgenden Jahren traf es uns wie ein Blitz!


Voller Enthusiasmus und mit gut gefüllten Vorratskanisten freuten wir uns auf die bevorstehende Zeit. Doch dies sollte wahrlich nicht so verlaufen, wie wir es erwartet hatten. Mutter Natur spielte uns übel mit. Zwei lange, heiße und viel zu trockene Sommer machten uns zwei Jahre hintereinander, einen gewaltigen Strich durch unsere Rechnung. Denn unsere großen, schönen Bäume trugen kaum Oliven...und sahen eher wie Rosinen, als nach Oliven aus.


Das bedeutete natürlich auch, die Öl-Reserven aus unserer ersten erfolgreichen Ernte neigten sich dem Ende zu und frisches Olivenöl war nicht in Sicht. (schließlich ging man ja großzügig damit um. Kochen, backen, verschenken usw. Nachschub kommt ja, dachten wir...)


Nun hieß es handeln!


Jetzt war das professionelle Können meines Mannes gefragt. Denn schon in jungen Jahren durfte er von seinem Vater lernen, was unsere Bäume in solch einer Situation nun brauchten. 


Ein Radikalschnitt schien die einzige Alternative für unsere Olivenbäume und eine erfolgreiche Olivenernte.


Doch das Ergebnis war für mich schockierend und alles andere als ermutigend.


Nun standen sie da, unsere Olivenbäume, in Reih und Glied, kahl wir nach einem Tornado … und dies sollte dann die Lösung für unser Problem gewesen sein?! Ich hatte kaum noch Mut. Zwei schlechte Erntejahre hatten wir ja schon hinter uns und durch diesen Radikalschnitt würde es wahrscheinlich Jahre dauern bis sich 
unsere Olivenbäume davon wieder erholten, um nur ein annähernd vergleichbares Ernteergebnis zu erzielen.


Das war so frustrierend!


Es war das Jahr an dem ich glaubte, nur vom Pech verfolgt zu sein!

Doch was ich das Jahr über erleben und mit meinen eigenen Augen sehen durfte, grenzte schon fast an ein Wunder der Natur“.

Unsere Olivenbäume wuchsen schneller als erwartet, größer und schöner......

und........sie trugen Oliven wie kein Jahr zuvor.


Groß, glänzend und prallvoll.

 


Unseren kleinen, scheinbar verkorksten Olivenbäume hatte also dieser Radikalschnitt“ dazu verholfen, sich selbst zu regenerieren. Die Olivenernte begann und das Ergebnis, dass wir aus dieser Ernte erzielten war überwältigend. Im Vergleich zum allerersten Erntejahr, konnten wir die Olivenölmenge sogar verdoppeln....ENDE

 

 

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